Encounters
Biografie
::1998::
Drei Musikstudentinnen treffen sich an der Musikhochschule Wien.
Man weiß nicht genau – war es bei einer Vorlesung oder
doch in der Kantine beim Kaffee?
Aber egal, denn die „Chemie“ stimmte und so war der Beschluss
gemeinsam Musik zu machen bald gefasst.
Bei ersten Auftritten in Wiener Jazzclubs mischten sich noch Jazzstandards
mit Eigenkompositionen.
Auf der Suche nach „unserem“ Sound wurde aber immer klarer:
Wir wollen an Eigenkompositionen arbeiten. Natürlich dachten wir
ab und zu daran, Schlagzeug oder Percussion in die Band zu integrieren,
aber es sollte sich nicht ergeben - unsere Klangvorstellung war eben „ohne“.
::1999::
Die Qualität und die Quantität der Eigenkompositionen steigen
und wir bestreiten die Konzerte ausschließlich mit eigener Musik.
Die sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten der Komponistinnen Monika
Dörfler und Daniela Krammer spiegeln sich auch in deren Musik – ein
Abend mit Encounters ist abwechslungsreich und spannend.
Schon bald beginnen wir eigene Texte in der Musik zu verarbeiten und
das positive Feedback und die Begeisterung der Zuhörer bestärkt
uns, in diese Richtung weiter zu gehen.
Es folgen viele verschiedene Auftritte in ganz Österreich unterbrochen
von fünf „Zwangspausen“ : Die Schwangerschaften und
Geburten. Wir sind stolze Mütter von sechs wunderbaren Kindern (ein
Zwillingspärchen).
::2004::
Aber die Liebe zur Musik und die Freundschaft verbinden – es war
immer klar, dass wir die Band keinesfalls auflösen würden.
Eines Morgens, vor einer Probe beim Kaffee schmiedeten wir an neuen Plänen.
Die Idee, Musik mit Literatur zu verbinden geisterte uns schon länger
im Hinterkopf und als Monika Dörfler den Vorschlag machte, die Texte
von Ingeborg Bachmann zu vertonen waren wir einstimmig begeistert.
Das sollte der Anfang einer wirklich kreativen, spannenden, intensiven,
zeitaufwendigen und emotionalen Arbeit sein.
Mit großer Sorgfalt suchten wir die Gedichte aus.
Monika und Daniela begannen die Texte zu vertonen, Christine suchte nach elektronischen
Loops, die quasi als 4. Instrument sparsam und behutsam eingesetzt werden.
In sehr kurzer Zeit erarbeiteten wir mit Genauigkeit und Respekt vor der Wortgewalt
der großen Dichterin das Programm „Bachmann <<<>>> Jazz“.
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